Sechs Jahre sind vorüber so, - die ich war hier im Pfarrbüro.
Für grade zwanzig Wochenstunden - war ich an diesen Job gebunden.
Nach einem Jahr kamen hinzu noch acht, - die ich mit Tatkraft im Kindergarten hab vollbracht.
Achtundzwanzig sind viel nicht nun, - aber ich konnte was für die Kirche in Battern tun!
Dies Gelände mir immer ein zu Hause war, - dass mehr Zeit ich hier verbringe, das war mir klar.
Nicht immer war es schön und leicht, - vor allem wenn ein Fest erreicht.
Und wenn ein solches dann geschafft, - gab dies mir wieder neue Kraft.
Oft hab auch Hilfe ich bekommen, - die hab ich dann gern angenommen.
Es waren immer dieselben, die taten mit anfassen - und auf diese konnte man sich verlassen.
Ausreden, die hab ich genug gehört, - und dies mich ja auch heute noch stört.
Denn die Kirche im Dorf gehört nicht mir oder dem Pfarrn, - in dieser beten und bitten WIR zum Herrn.
Gebaut und in Ordnung gehalten durch unser Vorfahren Kraft. - Wie haben die dies früher nur geschafft?
Die hatte sicher auch wenig Zeit, - doch waren diese wohl bereit,
diese in die Kirche zu investieren, - und nicht nur knetschen und rumlamentieren.
Das muss sich auch jeder vor Augen halten, - ob er jung ist oder gehört zu den Alten.
Da müssen wir alle Verantwortung üben - und nicht immer auf den anderen abschieben!
Denn bei Gesprächen hab ich oft vermisst, - das dies Haus unsere Kirche ist.
Und wir dafür Verantwortung tragen, - ja leider hörte ich doch sehr oft sagen:
„Das ist doch anderer Leute Dreck, - den mache ich bestimmt nicht weg.“
Oder ein anderes mal:
„Hecken scheren, Rasen mähen, Kirchplatz kehren, - was soll mich denn dies alles scheren.
Zu Hause hilft mir da auch keiner bei, - also ist mir dies einerlei.“
„Wie haben die sich in Erfurt das vorgestellt, - die Kirche hat schließlich genug Geld.“
Nein nicht nur den Glauben muss man pflegen, - auch in der Kirche muss man fegen.
Um das Haus der Schnee muss weg. - Auch liegt da oft sehr viel Dreck.
Der Rasen schiebt, das Unkraut wächst - die Taube auf den Kirchplatz kleckst.
Die Gosse und den Pfarrhof kehren, - schneiden noch Hecken und Koniferen.
Was ich sagen will damit, - manchmal ist’s nur ein kleiner Schritt,
nur mal Zeit zu investieren, - um zur Kirche zu marschieren.
Und zu helfen wie man grad kann, - dann muss keiner zuviel ran.
Danke zu sagen wird von mir vermieden. - Ich bin keinem ein Danke schuldig geblieben.
Entschuldigung nur möcht ich sagen, - für alle die sich taten beklagen.
Weil ich geschrieben was verkehrt - oder `nen Termin vermehrt.
Da war nie eine Absicht dabei, - es war nur meine Schusselei.
Eine große Verabschiedung darum hab ich gebeten, - womöglich noch mit Pauken und Trompeten,
dies möchte ich nicht.- Mir reicht ein stilles und leises
„Tschüss“.